Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser
Zweite Verhandlungsrunde – konstruktiv bis ins Detail
Am 30. Januar 2026 fand in Hannover die zweite Verhandlungsrunde mit den Eisenbahnen und Verkehrsbetrieben Elbe-Weser (evb) statt. Dabei herrschte ein durchweg konstruktiver Geist, bei dem auf beiden Seiten der Wille zur Einigung spürbar war.
Da auf der Arbeitgeberseite noch viele Detailfragen offen waren, wurde die Zeit zu deren Klärung gut genutzt. Einer Sondierung ähnlich, wurden verschiedene Punkte angesprochen und mit Blick auf die Mitarbeiterstruktur der evb durchleuchtet. Besonderes Augenmerk legte die Arbeitgeberseite dabei auf die Strukturreform der Entgeltgruppen.
So wurden folgende Punkte detailliert erörtert:
• Ausbildung von Triebfahrzeugführern,
• Ausbildung von Zugbegleitern,
• Ausbildung von weiteren Arbeitnehmergruppen sowie
• Feststellung von Befähigungen und Qualifikationen
Diese Elemente spielen in der Strukturreform der Entgelte eine zentrale Rolle. Dabei ist es verständlich, dass die Arbeitgeberseite genau abschätzen möchte, was unsere berechtigten Forderungen für sie bedeuten.
Da die evb auch an diesem Tag nicht bereit war, eine Brückenzahlung zu leisten, wie es andere Unternehmen bereits getan haben, gab die GDL deutlich zu verstehen, dass Verbesserungen beim Entgelt rückwirkend ab 1. November 2025 zu vereinbaren sind. Die Arbeitgeberseite zeigte hierfür Verständnis.
Die Tarifverhandlungen wurden in den März vertagt. Bis dahin hat die evb ein umfassendes, akzeptables Angebot vorzulegen. Die Tarif- und Sozialpartner vereinbarten darüber hinaus, auf der Arbeitsebene weitere Themen zu besprechen.
