Erfurter Bahn GmbH / Süd Thüringen Bahn GmbH
Tarifverhandlungen gestartet
Am 16. Dezember 2025 haben im virtuellen Format die Auftaktverhandlungen zwischen der GDL und den beiden Unternehmen Erfurter Bahn und Süd Thüringen Bahn stattgefunden.
Zu den zentralen Forderungen der GDL in dieser Tarifrunde gehören:
- Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten,
- davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung,
- Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe gehört,
- Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer,
- Abschluss eines bundeseinheitlichen Rahmentarifvertrages für die Arbeitnehmer in den Fahrzeugwerkstätten,
- deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie
- weitere Forderungen für die Haustarifverträge.
Üblicherweise dient der erste Verhandlungstermin der Erläuterung der Forderungen. Dabei waren neben den bundeseinheitlichen Forderungen auch die haustarifvertraglichen Forderungen von besonderer Bedeutung.
Den Vorschlag, wie auch bei anderen Unternehmen, eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro zu vereinbaren, die die längere Verhandlungszeit überbrücken soll, hat der Arbeitgeber abgelehnt.
Damit die GDL-Mitglieder zeitnah eine erste finanzielle Entlastung erfahren, müssen die Tarifverhandlungen zeitnah fortgesetzt werden. Der nächste Verhandlungstermin findet bereits am 26. Januar 2026 in Erfurt statt.
Ohne Abschluss eines Einmalzahlungstarifvertrages fordert die GDL einen zügigen Verhandlungsverlauf und eine Verbesserung des Tarifniveaus rückwirkend zum 1. November 2025.
