BuRa-ZugTV Personaldienstleister
Nein zur Einmalzahlung – Arbeitgeber will zeitnah abschließen
Mit dem ersten Verhandlungstermin am 3. November 2025 in Hannover sind die Tarifverhandlungen zum Bundes-Rahmentarifvertrag für das Zugpersonal bei den Personaldienstleistern (BuRa-ZugTV PDL) aufgenommen.
Üblicherweise dient der erste Verhandlungstermin der Erläuterung der Forderungen sowie der Beantwortung der Fragen der Arbeitgeberseite. Aufgrund der wenigen – aber gezielten – Rückfragen der Arbeitgeber, hat die GDL die Gewissheit, dass ihre Forderungen im Einzelnen verstanden wurden.
Arbeitgeber überrascht mit Nein zur Einmalzahlung
Wie allen anderen Wettbewerbsbahnen hat die GDL auch den PDL-Unternehmen das Angebot unterbreitet, für die Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro zu vereinbaren. Den GDL-Mitgliedern wäre damit eine erste finanzielle Entlastung zugutegekommen. Eine solche Einmalzahlung wurde bereits mit den Unternehmen des Transdev-Konzerns vereinbart.
Die Personaldienstleister haben abgelehnt!
Das „Nein“ zur Einmalzahlung bewirkt, dass die GDL vom Arbeitgeber die Bereitschaft zu einem zeitnahen Tarifabschluss erwartet.
Spätestens anlässlich des zweiten Termins am 21. November 2025 in Frankfurt am Main erwartet die GDL ein konkretes Angebot der Arbeitgeber.
Beim dritten Verhandlungstermin am 5. Januar 2026 soll der Abschlusstermin stattfinden und damit auch an diesem Tag der Tarifabschluss gelingen.
Unter den Geltungsbereich des BuRa-ZugTV der Personal-dienstleister fallen die assoft GmbH (Unternehmensbereich railmen), delphi personal GmbH, dispo-Tf Rail GmbH, First Passenger Rail Service Germany GmbH (FPRS), MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH sowie die RT&S Lokführer-Akademie GmbH.
