Schweres Zugunglück in Spanien

GDL spricht Opfern und Angehörigen tiefes Mitgefühl aus

In der spanischen Provinz Córdoba hat sich am Sonntagabend ein schweres Eisenbahnunglück ereignet. Ein Hochgeschwindigkeitszug des Typs Alvia, besetzt mit mehr als 500 Passagieren, entgleiste aus bislang ungeklärter Ursache. Nach aktuellem Stand sind mindestens 39 Todesopfer zu beklagen; es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte.

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der schwierigen geografischen Gegebenheiten als äußerst kompliziert. Zwei Waggons stürzten eine vier Meter tiefe Böschung hinunter, die für Rettungskräfte lediglich über einen schmalen Feldweg zugänglich war. Bis in die frühen Morgenstunden des Montags kämpften Einsatzkräfte darum, die im Wrack eingeklemmten Personen zu befreien. Experten bezeichnen das Unfallgeschehen als ungewöhnlich.

König Felipe VI., der sich zum Zeitpunkt des Unglücks in Athen aufhielt, äußerte sich tief betroffen: „Ich verstehe die Verzweiflung der Familien. Wir sind alle besorgt.“ Er übermittelte den Hinterbliebenen sein tiefstes Beileid.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verfolgt die Nachrichten aus Spanien mit großer Bestürzung. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern, den Verletzten und insbesondere bei den Hinterbliebenen der Verstorbenen. Wir sprechen den Familien und Freunden unser tiefempfundenes Mitgefühl und Beileid aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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