DB Regio Stuttgart GmbH
Frist gesetzt!
Nachdem bereits im Dezember 2025 erste Gespräche mit der DB Regio Stuttgart GmbH stattgefunden haben, wurden die Tarifverhandlungen am 20. Januar 2026 in Berlin nun formal eröffnet.
Wesentliche Forderungen der GDL sind:
- Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten, davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung,
- Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe gehört,
- Abschluss des Bundes-Rahmentarifvertrages für die Fahrzeuginstandhaltung,
- Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer,
- deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie
- weitere unternehmensspezifische Forderungen.
Im Mittelpunkt der ersten Verhandlungsrunde stand die Erläuterung der Forderungen, mit denen sich der Arbeitgeber im Vorfeld intensiv auseinandergesetzt hat. Entsprechende Rückfragen wurden von der GDL umfassend beantwortet.
Das Angebot der GDL, eine überbrückende Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro zu vereinbaren, hatte die DB Regio Stuttgart bereits im Dezember 2025 abgelehnt. Diese Position hat der Arbeitgeber auch in der ersten Verhandlungsrunde aufrechterhalten.
Um einen zügigen und konstruktiven Verhandlungsverlauf im Interesse der GDL-Mitglieder zu gewährleisten, hat die GDL die DB Regio Stuttgart dazu aufgefordert, die Tarifverhandlungen am 16. Februar 2026 fortzusetzen. Voraussetzung hierfür ist die vorherige Übersendung einesschriftlichen Angebots durch den Arbeitgeber.
Dafür hat die GDL eine Frist bis zum 30. Januar 2026 gesetzt. Sollte der Arbeitgeber die Frist verstreichen lassen, würde dies aus Sicht der GDL erhebliche Zweifel an der Einigungsbereitschaft der DB Regio Stuttgart begründen – mögliche Konsequenzen dürften dem Arbeitgeber bekannt sein.
