DB Fernverkehr AG

Ab neun Wagen: Zweiter Betreuer ist Pflicht!

• Mehr Wagen bedeuten auch mehr Fahrgäste – daher steigt der Bedarf an Service und Fahrgeldkontrolle. Dabei wird ohne zusätzlichen Betreuer aus Sicht der GDL sogar Geld verschenkt

• Gute Kundenbetreuung ist auf langen Zügen mit nur einem Zugbegleiter nicht möglich – vor allem die aktuelle Betriebsqualität macht die Unterstützung der Fahrgäste unerlässlich

• Ohne genug Personal kann die Sicherheit erheblich leiden; ein zweiter Betreuer ist unerlässlich. 

Es gibt bundesweit genug Zugbetreuer, sie werden jedoch nicht effektiv eingesetzt. Statt gezielter Verteilung spart man, mutmaßlich aus Kostengründen, am Personal. Dies geschieht aus Sicht der GDL zum Nachteil von Fahrgästen, Einnahmen und Arbeitsbedingungen.

Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten effektive Kontrollen eine wichtige Einnahmebasis garantieren. „Stichprobenkontrollen“ können lediglich eine Notlösung aufgrund von Personalmangel sein, werden aktuell jedoch fälschlich als neues Konzept verkauft. Gleichzeitig rückt der Service in den Vordergrund und das Berufsbild der Zugbegleiter wird weiter ausgehöhlt. Der Druck, sich auf Gastronomie zu beschränken, wächst und es droht die Gefahr, dass Aufgaben schleichend geändert werden. 

Wir, die GDL-Betriebsräte, wehren uns gegen diese Entwicklung!

Unsere Forderungen:

✔ Ab 9 Wagen: verpflichtend zweiter Betreuer

✔ Klare Priorität für Fahrgeldsicherung und Service

✔ Faire Personalplanung

✔ Schutz des Berufsbildes

✔ Keine verdeckten Tätigkeitsänderungen oder Kündigungen

GDL: stark – unbestechlich – erfolgreich

 

Aushang

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